Auf der malaysischen Insel Penang

George Town

Die Hauptstadt der Insel Penang ist George Town. Wie in vielen Teilen Malaysias leben auch hier in dieser 190.000 Seelen Stadt Menschen verschiedenster Herkunft, Kulturen und Religionen.
Als ob man der Welt zeigen möchte, dass Religionen auch miteinander können wurden hier Tempel, Kirchen und Moscheen teils direkt nebeneinander erbaut.

Die farbenfrohe, überaus sympathische Stadt ist gespickt mit reizenden Cafès und Restaurants. Dreh- und Angelpunkt ist die Chulia Street im Herzen der Altstadt. Bei der Vielzahl an kulinarischen Angeboten aus aller Herren Länder lässt sich nach Lust und Laune schlemmen.
Beim Umherschlendern entdecken wir an vielen Häusern und Mauern die Strassenkunst des litauischen Malers Ernest Zacharevic. Die Bilder sind mitunter viele Quadratmeter gross und laden dazu ein, Teil der Abbildung zu werden.

 

Abende in George Town

Wochenendes geht es in und um die Chulia Street sehr gesellig zu.
Als erste Anlaufstelle ist der Bier und Spirituosenladen „Antarabangsa Enterprise“ zu empfehlen. Bei Einbruch der Dunkelheit stellt der überaus unfreundliche Wirt Stühle und Tische vor seinen Shop und verkauft seine Ware zu Billigstpreisen.

Bei einem Bier lernen wir einige der Einheimischen kennen und unterhalten uns über die Stadt, das Land und die Menschen. Durch sie erfahren wir u.a. auch das der dickbäuchige Wirt, der meist oben ohne an seiner Kasse steht, allabendlich die Polizei besticht um, bis spät in die Nacht verkaufen zu können. Alkohol ist auch in diesem muslimischen Land nicht gern gesehen.

Stunde um Stunde gesellen sich immer mehr Leute zu uns. Wir ziehen gemeinsam weiter und feiern mit anderen Backpacker und Einheimischen bis spät in die Nacht.

Penang Hill

Nur wenige Kilometer ausserhalb der Stadt fahren wir mit einer Seilbahn auf den 833 Meter hohen Penang Hill. Die Aussicht über die Insel bis hin zum malaysischen Festland ist den Eintritt allemal Wert.

 

Der Nationalpark

Per Taxi gelangen wir in den Nationalpark im Nord-Westen der Insel. Ein Pfad führt uns, vorbei an ein bis zwei Meter langen Waranen und Affenfamilien, durch dicht bewachsenen Dschungel in zwei Stunden zum sogenannten Turtle Beach. Dort angekommen erwartet uns ein traumhafter, einsamer, weisser Strand.

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Erschöpft und verschwitzt renne ich über den heissen Sand und springe in das viel zu warme Meer. Abkühlung verspricht wohl nur der naheliegende Rastplatz mit Überdachung. Als ich mich rücklings auf die Bank lege um mich auszuruhen, bleibt mir kurzzeitig der Atem stehen.

 

 

 

 

 

Dieses Schild am anderen Ende des Strandes gibt mir zu denken. Im Jahre 2014 starben drei Menschen an den hier anwesenden giftigen Quallen.

                        Nochmal Glück gehabt!

 

 

5 Kommentare zu “Auf der malaysischen Insel Penang

  1. Hallo Boris,
    da hast Du wirklich Glück gehabt, dass Du keine giftige Qualle beim Baden angetroffen hast. Der Stand ist wirklich traumhaft und das Meer lockt zum Baden.
    Beeindruckend schön!
    Viele Grüße
    Petra

  2. Weiter so!
    Ich freue mich auf jeden Bericht von Euch

  3. Ruth Pfenninger

    Ihr Lieben
    DANKE vielmals für eure Nachricht die wir mit gespanntem Interesse angeschaut haben! Schön dass wir so ein Stückchen mitreisen dürfen…
    Immerzu habe ich Marie gesucht – und schon lachte sie mir aus ihrem Versteck entgegen.
    Wir wünschen euch beiden weiter hin On-a-trip Freiheiten und Unsicherheiten.
    Alles Gute
    Ruth und Rolf

    • Hallo Ruth und Rolf, danke für euren Kommentar! Wir freuen uns im Gegenzug euch auf unsere Reise mitnehmen zu können.
      Das mit Marie ist so ne Sache… Ich würde gern viel mehr Fotos mit der hübschen Frau darauf hochladen – leider ist sie sobald ich die Kamera heraus hole scheu wie ein Reh.
      Aber manchmal erwische ich sie dann doch 😁.

      Liebe Grüsse

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