Backpacking in Java und Sumatra

Die Vorgeschichte

 

Bevor ich im April meine neue Arbeitsstelle antrete, dachte ich mir *machste ne Reise* – allein.

6 Wochen hab ich Zeit, weit weg, eine andere Kultur und nicht allzu teuer soll es sein » Indonesien passt wohl perfekt! Der Klassiker Bali soll ja wunderschön sein. Um aber den bevorstehenden Kulturschock auf die Spitze zu treiben, hab ich mich nach kurzer Recherche für die indonesische Insel Sumatra entschieden – ausserdem hiess mein früheres geliebtes Deo so oder so ähnlich und das ist ja wohl Grund genug!

Sumatra hat eine Fläche von 473000 km² und ist damit ungefähr so groß wie Deutschland, Die Schweiz und Österreich zusammen. Ausreichend Fläche die in 4 Wochen von mir erforscht werden möchte. Die restliche Zeit werde ich mich auf der Vulkaninsel Java umsehen.

Anfang Februar 2015 mache ich mich also auf die Reise, in der Hoffnung andere Orte, Kulturen und Abenteuer zu erleben. Allein war ich noch nie als Tourist unterwegs – ob ich wohl einsam sein werde?

Mit meinem viel zu propper gepackten Rucksack, gefüllt mit einem Sammelsurium an Befürchtungen, kindlicher Vorfreude, Vorurteilen und der Sehnsucht nach Eindrücken, stand ich nun Nachts am Flughafen von Jakarta. Und da war es, das Gefühl welches einer der berühmtesten deutschen Dichter in seinem Werk „Stufen“  wohl meinte.


…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…

Hermann Hesse


Zwischenstop in Jakarta

Am „richtigen“ Tag angekommen drum ist wenigstens was los hier in diesem knapp 11 Mio. Einwohner Städtchen.
Der Wasserstand scheint hier niemand sonderlich zu überraschen, kommt wohl öfters vor.
Krass! Die hohe Luftfeuchte, der Verkehr, die Lautstärke, das geschäftige Treiben.
Für die erste Nacht hab ich mir ein Bett im FM7 Hotel gegönnt. Um jedoch dorthin zu gelangen ist eine fahrt mit einem Kleinbus durch Jakartas Strassen angesagt. Die hat es in sich!!! Bei dem was hier Verkehrstechnisch abgeht hat Hitchcock Regie geführt! Regeln gibt es nicht – es gewinnt der welcher zuletzt abbremst – und glaubt mir, hier will jeder ein Gewinner sein.

Erschöpft und voller Eindrücke sitze ich im Restaurant des Hotels und stille meinen Hunger mit einem mir unbekannten Gericht. Die exotischen Gewürze geben mir sowas wie einen Vorgeschmack auf das was in den 6 Wochen so kommen wird…

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